Rosales > Rosaceae > Potentilla verna agg.
(Potentilla verna agg.)
| IV — VI | Home | Trockenrasen, Böschungen |
| 5 — 15 cm | indigen | NT |
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| Hemikryptophyt, coll-om. Die Laubblattoberseite ist locker mit Sternhaaren (Büschelhaaren) besetzt oder auch kahl oder mit wenigen einfachen Haaren, aber niemals graufilzig. Die Blütenstiele haben meist Drüsenhaare aufzuweisen. Die Laubblattunterseite hat meist nur längere einfache Haare, aber keine Kräuselhaare und keine Sternhaare. Die Laubblätter sind 5-zählig, ebenso die gelben Blüten. Die Kronblätter sind länger als die Kelchblätter. Die Pflanze bildet lockere Polster bis Rasen. Es kann sich bei den abgebildeten Exemplaren um Potentilla pusilla und/oder Potentilla neumanniana handeln (Lit). Beide Arten kommen in allen österreichischen Bundesländern vor (Lit). |
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| 03.04.2020 Pucking |
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| Aufnahme: 30.04.2016 Spitz |
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| Aufnahme: 30.03.2019 Pucking |
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| Aufnahmen: 06.04.2023 Pucking |
Aus der Flora von Oberösterreich 1885 |
"1463. P. verna L. (Frühlings-F.)
α Form steriler, steiniger oder sandiger Stellen, an Rainen, Hügeln, auf Haidetriften, in Hohlwegen. Häufig und stellenweise massenhaft auf der Welserhaide um Hörzing, Weingartshof, Neubau, Wels. Um Kremsmünster, Hall, Steyr. Auf kurzbegrasten Wiesen der Kalkvoralpen überall, z. B. in der Schön bei Michldorf, um Leonstein, in der Molln. Die kleine Form mit vorherrschend 3schnittigen Blättern (var. trifoliata Koch.) auf höheren Standpunkten der Kalkvoralpen. β An Wegen, Rainen, auf trockenen, sonnigen Grasplätzen und Hügeln, auf Dämmen, Erdabhängen, an verwitterten Felsen niedriger und gebirgiger Gegenden, vorzugsweise über lehmbestreutem Kalk, auch über kalkreichem Gneiss, Granit, tertiärem Sande, im ganzen Gebiete gemein. γ Auf Haidegrund, besonders über Traunalluvium der Welserhaide, seltener über Donaualluvium. Um Linz, zunächst auf entblössten Waldstellen des ehemaligen Füchsenwäldchens, um St. Peter. Am Hohlwege vom Sophiengütel nach Niedernreith, am Spalaberge, an Schottergruben und Dämmen der Haide. Bei Wels, Steinhaus, Kirchberg bei Kremsmünster, Pfarrkirchen, Hall, Steyr u. s. w. Im Salzkammergute. Oft in Gesellschaft von var. β vereinzelt und in diese übergehend." |
| Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 221), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung. |
| Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte |
Letzte Bearbeitung 19.07.2026